AEK Energie AG
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Fernwärme Derendingen

Ein Betonwürfel mit Power

Der Bau des Fernwärmenetzes Derendingen startete im Jahr 2012. Die Dampfleitung ENSO, die von der Kehrichtverbrennungsanlage Zuchwil KEBAG nach Derendingen führt, hat im Bereich der Garage Emmenhof eine Auskopplung erhalten. Über einen Wärmetauscher in der Dampfleitung wird das Wasser der Fernwärmeleitung erhitzt. Die derzeit abgegebene Energiemenge von 3'300 MWh entspricht - im Vergleich zu fossilen Brennstoffen - einer jährlichen Reduktion des CO2-Ausstosses von über 700 Tonnen.

Umweltfreundliche Energie für Dorfzentrum und Industriegebiet Löhr

Mehr als 30 Liegenschaften im Dorfzentrum, entlang der Löhrstrasse, dem Meisenweg, der Mühlegasse und dem Sonnenfeldweg sowie im Industriegebiet Ost werden mit Fernwärme versorgt. Dank hoher Nachfrage wird das Netz des Wärmeverbundes laufend weiter ausgebaut. Im Endausbau stehen rund 3.5 Megawatt für Heizung und Warmwasser ganzjährig zur Verfügung; damit könnten rund 550 Haushalte mit Wärme versorgt werden.

Gemeinde und Kanton unterstützen das Projekt

Zur erfolgreichen Realisierung beigetragen hat auch die Gemeinde Derendingen. Kuno Tschumi, Gemeindepräsident, war von Anfang an begeistert vom Projekt: «Wir sind stolz auf diese ganz besondere Art der nachhaltigen Energiegewinnung. Wir produzieren aus Abfall Energie – das ist besser als jede Ölquelle.»

Für das Projekt hat AEK Fördergelder des Kantons Solothurn erhalten. Diese werden vollumfänglich zur Senkung der Wärmekosten verwendet.

Weiterer Ausbau geplant

Bereits sind Planungsarbeiten für Verdichtungen im Gange. Später soll die Leitung weiter zum Steinmattschulhaus geführt werden. Weitere angrenzende Quartiere können – bei entsprechendem Energiebedarf und genügend Anschlussinteressenten – ebenfalls erschlossen werden.

Interessieren Sie sich für einen Fernwärme-Anschluss?

Weitere Liegenschaften können zu einem späteren Zeitpunkt an den Wärmeverbund angeschlossen werden. Voraussetzungen dafür sind genügend Interessenten, damit die nötige Anschlussdichte erreicht wird, sowie ausreichende Kapazität des Verbundes.

Benötigen Sie weitere Informationen? Konrad Gisler ist gerne für Sie da, Sie erreichen ihn unter Telefon 032 624 85 89 oder konrad.gisler@aek.ch
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