AEK Energie AG
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Wärmeverbund Bellach

Schon seit 1994 besteht in Bellach ein Wärmeverbund. Dieser wurde mit Erdöl betrieben. Anfang 2012 war es dann so weit: Die AEK hat die neue Holzheizzentrale auf dem Gelände der MFK in Betrieb genommen. Über diesen Wärmeverbund werden seither Teile der Wohnsiedlung "Grederhöfe" und die Industriekunden Agathon, Almeta, Fraisa und MFK sowie die Carrosserie Hess mit umweltfreundlicher Energie versorgt.

Spezialanforderungen erfüllt

Der Wärmeverbund Bellach liefert rund 50 Prozent der produzierten Energie an die Industriebetriebe. Die industriellen Energiebezüger wurden von Anfang an in die Planung involviert, denn sie haben spezielle bzw. andere Anforderungen an Temperaturstabilität und Versorgungssicherheit als die Privatkunden. Dank neuster Technologie konnten alle Spezialanforderungen erfüllt werden und der Betrieb läuft reibungslos.

Eine Million Liter Heizöl ersetzt

In der neuen Holzheizzentrale werden über 90 Prozent der Energie mit zwei Holzkesseln erzeugt. Jährlich können so über eine Million Liter Heizöl durch Holzschnitzel ersetzt werden. Dadurch wird der CO2-Ausstoss um 2‘900 Tonnen pro Jahr reduziert. Dieser CO2-Ausstoss würde beispielsweise generiert, wenn sich alle Einwohner von Bellach mit dem Zug auf eine Erdumrundung machen würden.

Lokales Gewerbe und Forst profitieren

Die AEK investierte in den Wärmeverbund Bellach rund 5,5 Millionen Franken. Die Holzschnitzel – im Endausbau jährlich rund 12‘000 Schüttraummeter – liefert exklusiv der Forstbetrieb Leberberg. Auch das lokale Gewerbe profitiert: Planung, Bau und Finanzierung der Anlagen erfolgte durch die AEK in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe. Dadurch sorgt der Wärmeverbund für lokale Wertschöpfung und sichert eine stabile und günstige Energieversorgung.

Erweiterung Richtung Norden

Das Fernwärmenetz wurde Richtung Norden bis zur Burgunderstrasse erweitert. Auch das Franziskanerhof-Schulhaus bezieht Energie vom Wärmeverbund.

Interessieren Sie sich für einen Fernwärme-Anschluss?

Weitere Liegenschaften können zu einem späteren Zeitpunkt an den Wärmeverbund angeschlossen werden. Voraussetzungen dafür sind genügend Interessenten, damit die nötige Anschlussdichte erreicht wird, sowie ausreichende Kapazität des Verbundes.

Benötigen Sie weitere Informationen? Konrad Gisler ist gerne für Sie da, Sie erreichen ihn unter Telefon 032 624 85 89 oder konrad.gisler@aek.ch
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