AEK Energie AG
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AEK auf Erfolgskurs

6.4.2017
AEK auf Erfolgskurs

(Solothurn, 6. April 2017) Die AEK-Gruppe blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück:  Der Stromabsatz ist aufgrund neu gewonnener KMU-Kunden gestiegen und die Netzdienstleistungen für Industrie und Gemeinden konnten weiter ausgebaut werden. Auch die Geschäftsfelder ausserhalb des Strombereichs trugen wieder zu einem guten Ergebnis bei. AEK hat mit 13,8 Millionen Franken ein höheres operatives Ergebnis als im Vorjahr erwirtschaftet. Und der Jahresgewinn stieg aufgrund des guten operativen Ergebnisses und einmaliger Sondereffekte auf 15 Millionen Franken. AEK investierte 19 Millionen Franken in ihre technische Infrastruktur und vergab zudem Aufträge in der Höhe von insgesamt rund 22 Millionen Franken in die Region.

Der Stromabsatz der AEK ist zwar leicht gestiegen, trotzdem sind die Umsätze im Stromvertrieb gegenüber dem Vorjahr gesunken. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die erneut gesunkenen Strompreise für das Jahr 2016. Die konsolidierte Gesamtleistung fällt mit 142,2 Millionen Franken um 4,2 Millionen Franken tiefer aus. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 13,8 Millionen, womit das Vorjahresergebnis um 0,9 Millionen Franken gesteigert werden konnte. Alle Geschäftsfelder ausserhalb des Strombereichs – das Contractinggeschäft (beispielsweise Wärmeverbunde in Gemeinden), die Tochtergesellschaften AEK Elektro AG, AEK Pellet AG, Mollet Energie AG und Securon AG – haben massgeblich zum guten Ergebnis beigetragen. Und dies obschon die Ergebnisse der AEK Elektro AG nur noch für die Monate Januar bis Oktober 2016 in der AEK-Gruppe finanziell wirksam waren. Organisatorisch ist die AEK Elektro neu der BKW ISP AG angegliedert.

Langfristige Beschaffungspolitik und gefragte Energiedienstleistungen
Auch im vergangenen Jahr hielt der Wettbewerb um die KMU-Kunden an: Vermehrt wechselten kleinere Unternehmen mit einem Verbrauch knapp über 100 000 KWh in den freien Markt. Dadurch hat die AEK zwar teilweise grundversorgte Kunden, die in den freien Markt wechselten verloren, dank ihren konkurrenzfähigen Stromprodukten und den zusätzlichen Dienstleistungen – zum Beispiel im Bereich Energieffizienz – aber auch neue Kunden dazugewonnen. Die AEK verfolgt eine langfristige und professionelle Beschaffungspolitik und betreibt ein konsequentes Kostenmanagement. So konnten ihre Privatkunden im 2016 von der fünften Strompreissenkung in Folge profitieren.

Viele Aufträge konnte die AEK im Bereich Netz-Dienstleistungen entgegennehmen, vor allem von Industriekunden, Vertriebspartnern und Partnergemeinden sowie erfreulicherweise auch von Netzbetreibern ausserhalb des AEK-Netzgebiets. Für die Biogen in Luterbach hatte die AEK bereits im 2015 ein individuelles Erschliessungskonzept erstellt: Das Unternehmen wird im defintiven Betrieb über zwei 16-Kilovolt-Leitungen ab dem Unterwerk Luterbach erschlossen, wozu die AEK eine zusätzliche Schaltanlage baute.

Erfolgreiches Partnergemeindemodell
Ende 2016 hat die Bevölkerung von Lüterkofen-Ichertswil entschieden, das Stromnetz erneut der AEK zu verpachten. Damit vertrauen folgende neun Gemeinden auf das AEK-Partnergemeinde-Modell: Gerlafingen, Kriegstetten, Langendorf, Lommiswil, Lüsslingen, Lüterkofen-Ichertswil, Luterbach, Subingen und Zuchwil. Die Partnergemeinde Zuchwil hat die AEK zusätzlich mit der Wasserablesung beauftragt.

Hohe Nachfrage bei Wärmeverbunden
Im Contractinggeschäft konnte die AEK ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Dank hoher Nachfrage konnte sie bestehende Wärmeverbunde in diversen Gemeinden weiter verdichten. Zudem betreibt AEK inzwischen insgesamt 30 eigene PV-Anlagen und weitere 23 im Auftrag Dritter.

Premium-Qualität bei Pellets hat sich bewährt
Schweizer Pelletproduzenten hatten erneut mit milden Temperaturen und dem starken Franken zu kämpfen. Der Import von Billigprodukten hielt weiter an – qualitativ nicht den CH-Standards entsprechende Pellets, vor allem aus Deutschland. Die AEK-Pellets haben sich aber dank herausragender Qualität gut behauptet. Neu tragen sie zusätzlich das Label «Schweizer Holz», welches die Qualität der AEK-Pellets nochmals bestärkt. Mit der Inbetriebnahme der neuen Trocknungsanlage Holz Energie Klus (HEK) verbesserte sich die CO2-Bilanz der AEK-Pellets nochmals. Insgesamt neun Millionen Franken investierte die AEK ins HEK und setzt damit ihre bewährte Qualitätsstrategie konsequent fort.

Elektrodienstleistungen sehr gut unterwegs
Das Elektroinstallationsgeschäft lief erfreulich: Die AEK Elektro AG konnte ihre führende Marktstellung in der Region halten und ihr Filialnetz weiter stärken. Die Ergebnisse der AEK Elektro AG werden seit November 2016 nicht mehr in der AEK-Gruppe wirksam, sie ist neu der BKW ISP AG angegliedert. Die enge Zusammenarbeit mit der AEK vor Ort und die erfolgreichen Filialen in den Gemeinden werden aber wie bisher weitergeführt. Die Securon AG hat sich als führende Anbieterin von Elektroinstallationskontrollen in der Region Solothurn ebenfalls bestätigt. Die in der Netz- und der Installationsplanung tätige Mollet Energie AG konnte ihre Marktstellung weiter ausbauen und festigen.

Generalversammlung 2017
– Neuwahlen des Verwaltungsrats und Dividende

Für die Amtsperiode bis zur Generalversammlung 2019 werden neu Ronald Trächsel und Mathias Prüssing zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Die bisherigen Verwaltungsräte Dr. Pirmin Bischof, Alex Naef und Kuno Tschumi werden auf die Generalversammlung 2017 in den Beirat der AEK onyx AG wechseln. Joëlle Hars tritt ab. Jan-Piet Beekman, Vizepräsident des Verwaltungsrats, bleibt im künftig dreiköpfigen AEK-Verwaltungsrat. Das Präsidium wird Ronald Trächsel übernehmen. 

An der Generalversammlung vom 28. April 2017 beantragt der Verwaltungsrat eine Dividende von unverändert 900 Franken je Aktie.