Die Teilliberalisierung sorgt für spannungsgeladene Diskussionen landauf und landab. Es ist leider nicht gelungen, den in den letzten Jahren massiv angestiegenen Administrations- und Verwaltungsaufwand im Bereich der Elektrizitätsversorgung in einem vernünftigen Rahmen zu halten – das Gegenteil war der Fall!
Für unsere Gemeinde nahm der Verwaltungs- und Bewirtschaftungsanteil der Elektra ein Mass an, welches wir aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen konnten. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird die volle Öffnung des Strommarktes für Private nochmals neue Anforderungen stellen, welche eine professionelle Netz- und Energiebewirtschaftung unumgänglich machen. Der erforderliche Aufwand übersteigt mittel- und langfristig die Möglichkeiten der Einwohnergemeinden im Milizsystem. Diese Tatsachen veranlassten uns, nach Lösungen für unsere Elektra zu suchen.
Erlauben Sie mir folgende Bemerkung dazu: Bis vor einigen Jahren erledigte eine Frau allein zu Hause die ganze Bewirtschaftung unserer Elektra … Für den Endverbraucher hat sich das Produkt Strom nicht verändert, einzig ein gewaltiger und schwierig zu verstehender Verwaltungsapparat wurde geboren.

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