AEK Energie AG
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Installationsarbeiten der besonderen Art in der St. Ursen-Kathedrale

Die Elektroinstallateure der AEK sind bekannt für genaues und dennoch schnelles Arbeiten. Die Arbeiten bei diesem speziellen Auftrag gehen jedoch nicht in gewohntem Tempo voran: Alles dauert etwas länger, denn die Kathedrale steht unter Heimatschutz. Das heisst, dass jeder Handgriff genauestens abgeklärt werden muss und eine Bewilligung braucht. Die Bedingungen auf der Baustelle stellen zudem hohe Anforderungen an die Elektroinstallateure. Mehr Bilder»

Hoch oben auf dem Gerüst

Das gesamte Kircheninnere wurde eingerüstet, was etwas merkwürdig anmutet. Jede Arbeit muss auf diesem ungefähr 25 Meter hohen Gerüst ausgeführt werden. Mehrmals am Tag absolvieren die Arbeiter einige Höhenmeter, da sie sämtliches benötigte Material hoch hinauf auf die richtige Gerüstebene tragen müssen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sie die Rohbauarbeiten und Trasseeinstallationen erledigt. Die Trassees werden für die Licht- und die Schwachstrominstallation benötigt.

Gips und Stukkaturen

Als Nächstes werden die Brandmeldeanlage, die Beschallungsanlage sowie die Induktionsschlaufe für Hörgeschädigte installiert. Die Leitungen müssen so montiert werden, dass sie nicht zu sehen sind. Die Säulen, an welchen Lautsprecher montiert werden, bestehen aus Gips mit Stukkaturen – bevor an dieseHand angelegt werden kann, muss eine Bewilligung eingeholt werden. Zudem sind die bestehenden Anlagen teilweise sehr alt – oft gibt es keine Pläne mehr. Herauszufinden, wie die alte Brandmeldeanlage genau installiert wurde, welche Leitung wohin führt und ob sie weiterhin benutzt werden kann, ist mit grossem Aufwand verbunden.

Staub – die grösste Herausforderung

Das Innere der Kathedrale wird zurzeit von Russ befreit. Das heisst, dass die Installationsarbeiten der AEK gleichzeitig mit den Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Die Elektroinstallateure versuchen die Baustelle so sauber wie möglich zu halten, was nicht einfach ist, denn Löcher bohren verursacht bekanntlich viel Staub. Ziel ist, dass nur einmal gereinigt werden muss, sodass die Kathedrale möglichst rasch wieder ihre Tore öffnen kann.

1 000 Arbeitsstunden

AEK hat ihre Arbeiten im August dieses Jahres aufgenommen. Wenn alles nach Plan läuft, wird sie bis Ende des ersten Quartals 2012 rund 1 000 Arbeitsstunden geleistet haben und die St.Ursen-Kathedrale wird über eine komplett erneuerte Elektroinstallation verfügen.