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Das Vorzeigemodell für zukünftige Wärmeversorgung

(Solothurn, 16. Juli 2007) In Langendorf wurde der grösste Pelletkessel der Schweiz installiert. Er versorgt vier Schulhäuser, zwei Turnhallen und das Gemeindehaus mit Wärme. Der Nahwärmeverbund in Langendorf ist aus ökologischer, energie- und versorgungspolitischer Sicht ein Vorzeigemodell für die zukünftige Wärmeversorgung.


Bis anhin sorgte in Langendorf eine Ölheizung für Wärme in den vier Schulhäusern und zwei Turnhallen. Die Energielieferung erfolgte über eine Heizzentrale. Das Gemeindehaus verfügte zusätzlich über eine Gasheizung. Jetzt wurde die Gasheizung und der Ölkessel durch eine Pelletheizung ersetzt. Neu werden alle Gebäude über einen Nahwärmeverbund versorgt. Mit einer Leistung von 800 Kilowatt, die einen Wärmebedarf von 1020 MWh pro Jahr abdeckt, ist der Pelletkessel – gemäss Holzenergie Schweiz – der grösste in der Schweiz.

Der Nahwärmeverbund in Langendorf ist ein Musterfall für die zukünftige Wärmeversorgung. Das Besondere an der Anlage ist ein elektrostatischer Trockenfilter, welcher die bei Pellets ohnehin schon tiefen Feinsstaub-Emissionen verhindert. Damit ist die Anlage ganz auf der Linie mit dem vom Bundesrat Leuenberger verabschiedeten Aktionsplan gegen den Feinstaub und seiner Forderung nach höherer Energieeffizienz. Realisiert wird der Nahwärmeverbund im Contracting mit der AEK. Dadurch entfallen für die Gemeinde die Investitionskosten und sie trägt weder ein finanzielles noch ein betriebliches Risiko.

Begrüsst wird der Umstieg Langendorfs auf eine Pelletheizung auch von Urs Stuber, dem Leiter der Energiefachstelle und der Wirtschaftsförderung Kanton Solothurn. Gegen über der Kundenzeitschrift "engergy forum" bezeichnete er den Entscheid des Gemeinderats zugunsten des Energieträgers Holz als weitsichtig und sowohl aus ökologischer als auch aus energie- und versorgungspolitischer Sicht höchst erfreulich.





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